Skisafari Lauftreff Talheim Fiss/Serfaus/Ladis  2012

Was soll ich bloß einpacken? Ich kann doch nicht fünf Schichten übereinander anziehen!“ Das wird wohl jeder der 40 Teilnehmer der Skiausfahrt des Lauftreffs Talheim gedacht haben, als er seinen Koffer packte. Während des letzten Lauftrainings vor der Skiausfahrt wurden eifrig Tipps zum Schutz gegen die Kälte wie Sturmmaske, doppelte Handschuhe oder Ski-Schuhheizung ausgetauscht.

Eisig kalt war es Anfang Februar selbst in Talheim - für das Skigebiet im österreichischen Serfaus, das auf bis zu 2.800 m Höhe reicht, waren allerdings noch bedeutend frostigere Temperaturen vorhergesagt.

Mit viel warmer Kleidung im Gepäck starteten die Talheimer Wintersportler per Bus in Richtung Alpen. Mit steigender Stimmung stieg auch die gefühlte Temperatur im Bus, so dass die Gruppe frohen Mutes Ihr Reiseziel erreichte.

Dick eingepackt waren die zweistelligen Minusgrade bald fast vergessen, denn das mehrfach ausgezeichnete Skigebiet in Tirol, das der Lauftreff Talheim bereits zum dritten Mal ansteuerte, zeigte sich von seiner besten Seite. Sonne und blauer Himmel in Kombination mit Pulverschnee – herrliche Bedingungen für ein rundum gelungenes Ski-Wochenende!


Je nach Leistung und Interesse fanden sich schnell Grüppchen von Skifahrern und Snowboardern zusammen, um gemeinsam über die 200 Pistenkilometer  zu wedeln. Hier kamen alle auf Ihre Kosten: Von weitläufigen leichten Pisten, über mittelschwere Waldabfahrten bis hin zur schwarzen Direttissima oder dem Snowpark mit allerlei Hindernissen, wie Kicker, Rails und Jumps ist in Fiss/Serfaus/Ladis so einiges an Fahrspaß zu erleben.

Irgendwann brennen trotz im Vorfeld regelmäßig ausgeübter Skigymnastik die Muskeln und es wird Zeit für eine wohlverdiente Pause. Die Gruppe stärkte sich in einer der urigen Hütten bei nahrhaften Schmankerln wie Tiroler Schlutzkrapfen, Kässpatzen oder Kaiserschmarrn. Nach einer solchen Stärkung fährt es sich umso besser und so wurde jede Minute bis zur Abfahrt des Busses zum Skifahren und Snowboarden genutzt.

Fazit: die Skisafari des Lauftreffs Talheim war eiskalt, aber einfach herrlich und ein unvergessliches Erlebnis!
Ein besonderer Dank gilt unserem Trainer Siegfried Reichert, der Jahr für Jahr eine perfekt geplante Ausfahrt organisiert.
Auch 2013 wird es wieder Ski Heil heißen! Termin und Skigebiet sind noch in Planung.


Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt von
Kathrin Siebenrok

Jahresrückblick 2011

Laufen motiviert, Laufen ambitioniert, Laufen steckt an. Und wer noch mehr möchte,
darf sich den Triathlontrainingseinheiten Radfahren und Schwimmen anschließen.
Mit über 150 Mitgliedern hat sich die Abteilung LA / LT zu einer gesunden Abteilung des TSV Talheim entwickelt, die noch Zulauf hat.
Vom Frühjahr bis in den Sommer begleitete unser Übungsleiter Ulrich Selmikat einige NeueinsteigerInnen mit Tipps und Motivation über die ersten Hürden. Somit bietet der Lauftreff zu den regulären Übungseinheiten für jeden Läufer etwas. Bei entsprechendem Interesse laufen die Vorbereitung fürs Sportabzeichen und Nordic Walking.
Die Teilnahme an regionalen Volksläufen ergänzt das Angebot an Trainingseinheiten und gibt dem Einzelnen die Möglichkeit, die eigene Fitness zu testen. So trafen sich etliche Talheimer LäuferInnen in Nordheim, in Heilbronn, in Ludwigsburg, in Öhríngen, in Niedernhall, in Großbottwar und zuletzt in Ilsfeld, wo der TSV Talheim mit über
70 Finishern der Verein mit den meisten Teilnehmern war und zudem mit guten Platzierungen punkten durfte.
Etwas mehr Vorbereitung erforderten Marathonveranstaltungen wie zum Beispiel beim regionalen Trollinger-Marathon oder Bottwartal-Marathon oder bei überregionalen Veranstaltungen wie dem Berlin-Marathon und dem legendären New York-Marathon, den 2011 fünfzehn Talheimer LäuferInnen bei besten Bedingungen absolvierten. Die Teilnehmer bereiteten sich mit differenzierten Trainingseinheiten über ca. 12 Wochen auf diese Wettkämpfe vor.

Im Rahmen des traditionellen Hüttenfests fand die Ehrung unserer VereinsmeisterInnen statt. Die Rahmenbedingungen des Trollinger-Marathons, des City-Triathlons und des „Schnellen Zehners“ garantierten eine genaue Auswertung. Die Vereinswertungen über 10 regionale Wettkämpfe läuft noch bis zum Bietigheimer Silvesterlauf und motiviert viele Mitglieder, sich übers Jahr immer wieder Ziele zu setzen.
So wie Siegfried Reichert, der den Titel des baden-württembergischen Seniorenmeisters bei den Waldlaufmeisterschaften in Mannheim 2005 für sich verbuchen durfte.
Viele Läuferfamilien nutzten die weiteren Angebote der Leichtathletikabteilung für ihre Freizeitgestaltung: die Skiausfahrt nach Servaus, die Hüttenwanderung von Mursau über Friedberger Klettersteig und Treffpunkte auf dem Weindorf, beim Openair-Kino, auf dem Weihnachtsmarkt, bei Talheimer Festen, ...
Kommendes Jahr steht ein Jubiläum an: 30 Jahre Lauftreff Talheim, ein Grund mitzufeiern oder einzusteigen:
Sonntag morgens - 10.00 Uhr – Parkplatz Hohrainer Hof
Mittwoch abends – 19.00 Uhr – an der Schleuse in Horkheim (während der Winterzeit)
Ein gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr wünscht allen Talheimer MitbürgerInnen die Abteilung Leichtathletik/Lauftreff des TSV Talheim.

Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt von Friederike Schrape

New York City-Marathon,  6. November 2011 “Einfach Kult”

Der Traum, den Marathon in New York zu laufen, existiert bei jedem Läufer, sei es zu Top- oder Genusszeiten .... New-York ist zum Mythos, zum Inbegriff des Marathons geworden.

15 Läufer vom Lauftreff in Talheim starteten dieses Jahr beim NY-Marathon. Für manche war es schon das 2. bzw. 4. Mal, dass sie sich diesen Traum erfüllten, für einige war es der 1. Marathon in NY – und  überhaupt. Der New York City-Marathon ist deshalb so beliebt, weil man auf seiner Strecke die Metropole New York von ihrer schönsten Seite kennenlernen wird.

Donnerstag (3.11.2011) früh ging es los, Frankfurt - New York. Unser Hotel lag mitten im Times Square,  im Herzen New Yorks.
Am Freitag morgen, nach dem typischen amerikanischen Frühstück mit Bagles, Cream Cheese und Salmon bei Starbucks, fuhren wir zur Marathonmesse, um unsere Startunterlagen zu holen, Shopping inklusive.
Samstag 6:30 Uhr: Unser „Coach“ Siggi animierte uns zu einem lockeren Trainingslauf vom Hotel zum Central Park, dem Sonnenaufgang entgegen.

Sonntag, 6.11.2011 - der Tag, auf den wir alle gewartet haben. Wir wurden mit Bussen um 6 Uhr vom Hotel abgeholt und zu den Startblocks nach Staten Island gefahren. Mit dem Startschuss und Frank Sinatras „New York, New York ...“ setzte sich die Masse der Läufer in Bewegung, es war ein unbeschreibliches Gefühl der Rührung!
Der New-York-Marathon ist kein Rundkurs, sondern geht von Fort Wadsworth auf Staten Island über Brooklyn, Queens und die Bronx nach Manhattan. Gleich zu Beginn muss man den höchsten Punkt der Strecke, die Verrazano-Narrows-Brücke mit einer Spannweite von 3 km, erlaufen.  Danach geht es durch Brooklyn und über die Pulaski Bridge, auf deren Auffahrrampe sich der Halbmarathonpunkt befindet, nach Queens. Hinter diesem Stadtteil gelangt man auf die Queensboro Bridge, die nach Manhattan und auf die First Avenue führt. Dort geht es 5 km Richtung Norden über die Willis Avenue Bridge in die Bronx. Am Stadion der New York Yankees vorbei geht es über die Madison Avenue Bridge wieder zurück nach Manhattan durch den Stadtteil Harlem auf die Fifth Avenue. 
Nun läuft man an der Museumsmeile New Yorks entlang zum Central Park, an dessen Ostseite vorbei nach Central Park South, wo besonders viele Zuschauer für Stimmung sorgen. Danach geht es am Columbus Circle zurück in den Central Park, dem Ziel an der Tavern on the Green entgegen.

Bei 6 - 10 Grad Celsius beendeten 46.795 Finisher diesen 42. NYC-Marathon. Es war ein Festival der schnellen Zeiten: Der Kenianer Geoffrey Mutai gewann den Lauf in 2:05:06 Stunden und verbesserte damit den zehn Jahre alten Kursrekord um 2:37 Minuten und unser Coach Siggi  Reichert wurde 3. in seiner Altersklasse in einer Zeit von 3.35 Stunden. 1988 lief er hier den Marathon in2:47 Stunden. Friederike Schrape erreichte eine neue Bestzeit.Es gab überhaupt nur Bestzeiten für die Finisher des Talheimer Lauftreffs, u.a. für Thomas Häcker: 3:15, Friederike Schrape: 3:32, Wolfgang Roder: 3:38, Heidrun Wörner: 3:48, Uli Selmikat: 3:53, Susanne Alber: 3:54, Hartmut Harmel: 4:17, Andrea Arlt: 4:19, Dr. Markus Sickenberger: 4:20, Saskia Rieger4:23,  Anna Bohn: 4:30, Rolf Schumm 4:59 Winfried Seiz 4:43 Na ja und für mich 5 anstatt der angepeilten 6 Stunden….

Die Hälfte des Läuferfeldes war nach 4:23 Stunden im Ziel (Frauen 4:38) / Männer 4:13). Der Frauenanteil bei diesem Marathon lag bei 36,4 %. Über 2 Millionen Zuschauer trugen die Läufer aus 100 Nationen ins Ziel. Der New York Marathon gilt als sehr anspruchsvoll, die Top-Athleten laufen im Durchschnitt 2 Minuten langsamer als bei vielen anderen Marathon-Veranstaltungen.
Vielleicht kommen wir ja wieder nach New York – zum 50. NYC-Marathon?



Bericht von Gudrun Elewa

Skisafari Lauftreff Talheim 2011

Nicht nur im Unterland brach am ersten Februar-Wochenende ein zarter Hauch Frühling aus – auch in den Tiroler Alpen zeigte sich das Winterwetter von seiner besten Seite. Sonne, angenehme Temperaturen und ausreichend Schnee boten beste Bedingungen, um die Skisafari des Lauftreffs Talheim zu einem wahrhaft herrlichen und unvergesslichen Wintersport-Erlebnis zu machen!

Bereits während der Hinreise zur Unterkunft in Imst am Freitagnachmittag war die Stimmung unter den Reisenden äußerst heiter. Diese Heiterkeit blieb ungetrübt während zwei Tagen im selbsternannten Genuss-Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis, das mit ca. 180 Pistenkilometern für jeden Wintersportler optimale Möglichkeiten bietet. Von den urig gestalteten Bergrestaurants, über Funparks, die vor allem die Snowboarder begeisterten bis hin zu den hochmodernen Liftanlagen mit kurzen Wartezeiten – die Talheimer Wintersportler waren begeistert!
Auch das Abendprogramm im durchaus komfortablen Hotel Stern in Imst ließ nicht zu wünschen übrig: Panoramasauna, Drei-Gänge-Menü gefolgt von der Erkundung diverser Imster Kneipen rundeten das Winter-Erlebnis ab.

Abgesehen von kleineren Blessuren kehrte ein Reisebus voller erschöpfter aber glücklichen Talheimern am Sonntagabend ins Ländle zurück.

Da die Pisten in Serfaus-Fiss-Ladis nun bereits zum zweiten Mal überzeugten, wird dieses Skigebiet auch 2012 das Ziel des Lauftreffs Talheim sein.



Bericht von Kathrin Siebenrok

Abteilungsversammlung

Die diesjährige Abteilungsversammlung der Abteilung „Leichtathletik/Lauftreff“ fand am Sonntag, den 23.01.2011 in der Landturmgaststätte in Talheim statt. Die Abteilungsleitung und ca. 20 Abteilungsmitglieder nahmen daran teil.

Folgende TOPs wurden besprochen:
TOP 1 Rückblick 2010
TOP 2 Kassenbericht – Budget 2011
TOP 3 Entlastung Vorstand
TOP 4 Wahlen
Abteilungsleitung Ulrich Selmikat
Stellvertreter Friederike Schrape
Kassier Petra Zerson
Kassenprüfer Joseph Kless
TOP 5 Vorplanung Aktivitäten 2011
TOP 6 Ehrung der Gewinner der 10-Zehner-Wertung

Männer
1. Uli Wagner,
2. Steffen Waglöhner,
3. Christian Jödecke
 
Frauen
1. Kathrin Siebenrok,
2. Susanne Kühner,
3. Friederike Schrape

Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt von Friederike Schrape

Regen und Sonne in Istanbul

Einer besonderen Herausforderung wollten sich einige Lauftreffmitglieder dieses Jahr im Oktober stellen. Einen Marathon zu laufen ist immer eine Herausforderung – von Asien nach Europa zu laufen eine ganz besondere. Die Vorbereitungen liefen für alle optimal; Vorfreude hatte sich eingestellt. Doch bei der Ankunft freitags regnete es und auch der folgende Tag war eher durchwachsen. Nachts davor ein lautes Gewitter; doch wie von Geisterhand waren am Marathonmorgen alle Wolken weggewischt. Im Morgendämmern fuhren die Busse zum Marathonstart nach Asien. Kind und Kegel tummelte sich dort, denn viele Istanbuler nutzen die Gelegenheit, einmal im Jahr über diese Autobrücke über den Bosporus zu flanieren. Und so waren die ersten Kilometer nach dem Start wirklich atemberaubend mit sagenhaften Ausblicken.
Nun begann das Rennen – vorbei am neuen Sultanspalast über die Galater-Brücke in Richtung Altstadt. Mit dem Rennen zeigte sich die Sonne – die war drückend nach all dem Regen. Und wo waren die Zuschauer, die einen motivieren konnten? Lange Kilometer am Meer entlang; flach aber ohne Highlights. Selbstmotivation war angesagt und das lohnte sich, denn die letzten Kilometer vor dem Ziel entschädigten wieder – durch den Park des alten Sultanspalast hinauf zur Hagia Sophia um bei der blauen Moschee die Ziellinie zu überqueren. Hier wurde jeder Finisher gebührend gefeiert, uns das war gut so! Hatte die Sonne während des Wettkampfs noch gestört – nun war sie willkommen!

Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt von Friederike Schrape

TSV Talheim erobert Frankfurt

Die Sonne strahle als sich die drei Marathonläufer vom TSV Talheim am Samstagmorgen auf den Weg nach Frankfurt machten. Drei Läufer mit ganz unterschiedlichen Zielen haben sich zum Bestreiten des Commerzbank Frankfurt Marathons am 31.10.2010 zusammengeschlossen: Otto (M65), der erst drei Wochen vorher in München die 42,195 km bestritt, wollte unbedingt 2010 noch einen Marathon ohne Wadenkrämpfe, die ihn leider in München heimgesucht haben, laufen. Heiko (M30), der sich zu seinem Marathondebüt aufmachte und Saskia (W30), die ihre Marathonzeit von Hamburg im April diesen Jahres um fünfzehn Minuten unterbieten wollte.

Nachdem die Zimmer bezogen waren, machten sich die Läufer auf zur Marathonmesse, auf der zuerst die legendäre Pastaparty wartete. Nudeln in allen möglichen Varianten (rot, weiß, mit Fleisch oder vegetarisch), für jeden Geschmack war etwas dabei. Und natürlich darf das obligatorische alkoholfreie Bier nicht fehlen, schließlich ist das mineralisierend und somit ein absolutes Muss für jeden Langstreckenläufer. Glücklicherweise fand die Party im Zielbereich der Messehalle statt, wodurch die Läufer schon mal den einzigartigen Zieleinlauf über einen roten Teppich in die gigantische Messehalle bewundern konnten.  Nachdem alle bei der Pastaparty gestärkt waren, machten sich die Läufer auf, um an den zahlreichen Messeständen noch ein paar Schnäppchen zu erwerben, so wie sich das für Läufer aus dem Schwabenländle gehört. Von Socken, über Jacken, Sport-BHs, Gels und natürlich ein paar Kompressionsstrümpfen gegen Wadenkrämpfe für Otto fand sich nach zwei Stunden alles in den Taschen der drei Läufer. Nach einer kurzen Ruhepause im Hotel und einem anschließend folgenden gemütlichen Abend ging es dann früh ins Bett, um am nächsten Tag in Hochform an den Start gehen zu können.

Die Nervosität begann als der Wecker am Sonntagmorgen pünktlich um sieben Uhr die Läufer weckte. Nach einem kurzen Frühstück ging es eine Stunde vor Start los in Richtung Startblock. Natürlich mussten noch ca. fünfmal die Dixies aufgesucht werden, da sich die Blase vor lauter Nervosität ständig entleeren musste. Außerdem mussten die Spezialdrinks, die sich die Läufer als eine Art Wunderwaffe selbst zusammengemixt haben, auch wieder aus dem Körper ausgeschieden werden.
Um Punkt 10 Uhr viel der Startschuss und die Eliteläufer aus Kenia und Äthiopien begannen das Rennen. Bis nun endlich unsere Läufer die Startlinie überqueren durften, vergingen endlose zehn Minuten.
Die Stimmung am Rande der Strecke war aufgrund des tollen Wetters super und die Zuschauer feuerten bereits zu Beginn des Rennens die Läufer ordentlich an.
Die ersten dreizehn Kilometer ging es durch die Innenstadt von Frankfurt. Überall Musik, tanzende Leute und Party, sodass die Kilometer vergingen wie im Flug. Sogar ein Spendentor konnte durch die Läufer durchlaufen werden, wodurch automatisch 3.- € an die Caritas gespendet wurde. Nach den ereignisreichen Kilometern durch die Stadt folgten etwas zähere Kilometer an einer Bundesstraße entlang. Erst bei Kilometer 17 ging es durch den Stadtteil Niederad, in dem die Anwohner mächtig Stimmung machten. Sogar die evangelische Martinusgemeinde gab bei Kilometer 22 unter dem Motto: „Noch 21 Kilometer beten und hoffen!“  den Läufern nochmals die nötige positive Einstellung mit auf den Weg. Bei Kilometer 29 ging es wieder hinaus auf die Bundesstraße und es folgte eine ellenlange Gerade bis zur endlos weit scheinenden 35 Kilometermarke. Dies waren wohl für jeden Läufer die gefühlt längsten sechs Kilometer. Zum Glück feuerten immer wieder HR3 Moderatoren von ihren Kommentatorenhochsitzen die Läufer mit Sprüchen wie: „Ihr seid Helden!“ „Keep on running!“ oder „Ihr schafft das!“ an. Bei Kilometer 35 dann der Einzug in die herbeigesehnte Innenstadt. Hier war wieder Stimmung pur angesagt, Lieder wie: „I wanna see more happy people“ oder Westernhagens „Es geht mir gut“ bewegten zum Weiterlaufen. Während man bei Kilometer 36 den Läufern, die sich gerade bei Kilometer 41 befanden, entgegen lief und der Moderator diesen zujubelte, sie befänden sich auf den letzten Metern, musste man sich selber nochmals aufraffen unzählige Runden durch die Stadt zu absolvieren. Das Läuferfeld wurde mehr und mehr zum humpelnden und schnaufenden Leidenszug. Als dann endlich Kilometer 41 angeschrieben war, gab es kein Halten mehr. Jeder Läufer gab noch einmal alles, die letzten Kräfte wurden mobilisiert, um lächelnd dem Ziel entgegenzulaufen. Es stelle sich wohl jedem Läufer die Frage warum 1,195 km eigentlich so unwahrscheinlich lang sein können. Kurz vor der Messehalle dann das ersehnte 42 Kilometerschild, nun ging es über den berühmt berüchtigten roten Teppich in die Messehalle hinein. Ein gigantisches Bild eröffnete sich den Läufern durch die vielen Lichter in der Messehalle, das große Zieltor am Ende der Halle sowie die Zuschauertribünen rechts und links des roten Teppichs. Spätestens hier wurde unseren drei Talheimer Läufern bewusst, welch unermessliche Freude es doch ist, einmal im Leben nach 42,195 km über den roten Teppich gelaufen zu sein! Frankfurt wir kommen wieder!

Bericht von Saskia Rieger

63,3 km Laufgenuss durch atemberaubende Bergkulissen,
der Alpen –Halbmarathon-Cup 2010

Die Ausschreibung zu diesem Cup ,zu dem der Zugspitzarenalauf in Ehrwald, der Gletscherhalbmarathon Pitztal-Imst und der Ganghofer- Trailrunning-HM in Leutasch gehört hat mich sofort begeistert. Nach der online -Anmeldung kam die Suche nach geeigneten Unterkünften, da ich jeden Lauf mit Kurzurlaub oder wie in Imst sogar
mit 1 Woche Urlaub verbinden wollte.
Als ich am Donnerstagnachmittag 17.6.10 in Ehrwald ankam regnete es in strömen und das angeblich vor mir liegende Wettersteingebirge mit dem höchsten Gipfel der Zugspitze 2.962m war mit Regenwolken verhüllt. Mein tolles „Hotel Stern“ hat mich sofort versöhnlich gestimmt, bald hörte der Regen tatsächlich auf und ich beschloss eine Lauferkundung durchs Ehrwalder Moos zu machen. Schon bald bekam ich einen Blick auf den Wetterstein mit der Zugspitze und der Sonnenspitze ein wirklich fotogener Berg.
Der Freitag begann wieder, wie der Samstag mit Regen und so machte ich mich wie viele andere mit Regenschirm auf zum Bahnhof, um kostenlos mit dem Zug zum Start nach Heiderwang zu fahren. Hier angekommen regnete es in Strömen, pünktlich zum Start wurde der Regen erträglich. Zuerst ging es 8 km mit max 10 % bergan, danach bis km 14 zum Teil ziemlich heftig bergab mit bis zu 18 % Gefälle, bei wechselndem Untergrund Asphalt, Schotter und Wiesen oft recht waghalsig. Im Tal angekommen ging’s durch Ehrwalder Moos, zum Schluss mit kurzem heftigem Anstieg mitten in Ehrwald dem Ziel entgegen. Dort wartet ein tolles Kuchenbüfett auf alle Läufer und für mich gleich eine Dusche im nahegelegenen Hotel, danach ging’s zurück zurück zur Siegerehrung.
Nach so einem tollen Lauf habe ich mich besonders über meine 3.AK-Platz ( Zielzeit :2:19:00 Std.)  und meinen 1.Pokal überhaupt gefreut. Beim 2.Lauf fuhr ich bei Sommerhitze Richtung Österreich, schon am Fernpass sehnte ich mich nach einer Klimaanlage im Auto. Am Samstag bei der Abholung der Startunterlagen in Imst wurde allen Läufern klar, das wird ein „heißer Lauf“ am Sonntag. Gesund ankommen war die Devise aller und die Stimmung war prächtig.
Mit Bussen ging’s morgens ab zum Start nach Wenns, die Sonne hatte kein Erbarmen bei gefühlten 30°C ging’s erstmals ca. 8km bergab. Manche stürmten los, bei vielen würde sich das noch rächen. Gleichmäßig lief ich los und da es immer wärmer wurde nutzte ich jede Getränkestelle, unten im Tal angekommen stand die Hitze mit weit über 30°C, jetzt musste ich mich durchbeißen und überglücklich lief ich mit 2:22:29 Std. ins Ziel. Nach kurzer Erholung war baden im nahegelegene Freibad angesagt, dort hatte jeder Läufer freien Eintritt. Montags ging’s auf Wandertour durch die Rosengartenschlucht um die müden Beine zu lockern für den nächsten Tag, der Besteigung des 2774 m hohen Muttekopfs ein weiterer Höhepunkt.
Der dritte Lauf fand auf Wald- und Wiesenwegen im Leutascher Hochtal am So 21.8.10 statt. Schon bei der Anreise bei herrlich blauen Himmel  über Garmisch Partenkirchen hatten wir einen Bilder- buchblick auf die traumhafte Bergkulisse. Angekommen durch enge Sträßchen im Leutaschtal waren wir nur noch begeistert, nichts als blauer Himmel.
Am Samstag wurde es mal wieder sehr warm und beim Start begleitete die Läufer noch ein Föhnwind dazu. Mir brummte der Kopf, die Beine fühlten sich wie Stein an und die Wärme machten mir heute mächtig zu schaffen. Bei km 8,5 stand meine Tochter an der Strecke bei unserer Pension, wie gerne hätte ich da mit dem Laufen aufgehört, allein die Cup-Wertung trieb mich weiter, ich schleppte mich die vielen“ auf und ab`s“ durchs Tal dem Ziel entgegen, einem richtigen Traillauf den ich so auch noch nie gemacht hatte.
Endlich im Ziel ( 2:31:42 Std), konnte ich mich auf einen 3 AK-Platz freuen in der Cup-Wertung und den 2. Pokal, über den 10. Cup-Platz konnte ich mich nach diesem harten Tag ebenfalls freuen. Zur Nachahmung empfohlen!




Bericht von Margarete Burk

Talheimer „Elf“ beim 31. Engadiner Sommerlauf am Sonntag 22. August 2010

Sils/Maria, idyllisch eingebettet zwischen Silser –und Silvaplanersee, war der perfekte Start für den Sommerlauf an diesem sonnigen Sonntagmorgen.
 Die „Elf“ aus Talheim war pünktlich  an der Bushaltestelle in Bever, und nach einem Zwischenstopp in St. Moritz waren alle pünktlich zum Aufwärmeprogramm des Veranstalters am Start. Die Startnummern hatten wir schon am Samstag auf der Läufermesse abgeholt und manch einer hatte auf der Messe  ein Schnäppchen ergattert.
Punkt 10 Uhr erfolgte der Start am Schulhaus in 1800 m Höhe ü.M. 564 Männer und 208 Frauen haben sich für die Originalstrecke von 27km entschieden. Dieses Jahr waren 1345 Teilnehmer insgesamt gemeldet, 2/3 starteten beim Engadiner Sommerlauf, 1/3 beim Muragl – Lauf und Kids Race. Der älteste Teilnehmer war Jahrgang 1935. Die Nr. „zwölf“ aus dem Talheimer Team startete beim Muragl-Lauf. Die Kurzstrecke über 10km führt von Pontresina nach Bever flach auf Naturstrassen.  Langsam kroch die Läuferschlange durch den beschaulichen, von Dichtern und Philosophen geliebten Sils. 27 Kilometer entlang von glitzernden Seen und gewaltigen, aus der Hochebene aufragenden, teil schneebedeckten Bergen. Dem Läufer bot sich  eine einzigartige Symbiose Berg- und Seenlandschaft!
Die ersten 5 km waren relativ flach, am Seeufer des glitzernden Silvaplanasees entlang. Im Blickfeld – auf einer kleinen Anhöhe – das malerische Schlösschen Crap da Sass. Dann die erste Verpflegungsstelle, der erste steile Anstieg, den mancher Läufer lieber „erwandert“ hat, durch einen herrlichen Nadelwald.

Nach 10 Kilometern hatten wir St. Moritz-Bad erreicht, liefen am majestätischen Hotel Kempinski vorbei, um danach rechts abzubiegen und einzutauchen in den Statzerwald mit seinen Arven- und Lärchenbäumen. Federnder Waldboden, kurze und harte Anstiege, Natur pur in all ihrer Vielfalt, bis wir bei Kilometer 15 den höchsten Punkt der Strecke
erreicht hatten. Endlich Verschnaufen auf leicht abfallenden Waldwegen bis Pontresina.
Von da an wurde die Laufstrecke etwas öde. Es erschien plötzlich der Hinweis „km1“, denn nun liefen wir die gleiche Strecke wie die Teilnehmer des Muragl-Laufs, die ebenfalls um 10 Uhr gestartet waren.  Die ersten Ermüdungserscheinungen kamen, in Anbetracht des langgezogenen Teilstücks am Flatzbach entlang, mit seinem milchigblauen Wasser, von Pontresina nach Samedan. Dort mündet er in die Inn. Die alpine Flora bricht zuweilen die Monotonie der letzten Kilometer. Wir sahen in weiter, weiter Ferne den Kirchturm von Bever. Aber erst einmal am
hochalpinen Samedaner Flugplatz vorbei, die ersten Läufer walkten, die Beine wurden immer schwerer. Wir sahen an den aufgestellten Kilometer-Angaben, dass wir noch lange nicht am Ziel waren. Wir überquerten eine Brücke, die uns wieder vom Zielort entfernte. Noch einmal den Fluss überqueren, dieses Mal den Inn, an einem Weiher vorbei, über Wiesen und Weiden … endlich haben wir den Dorfeingang erreicht. Jetzt noch die Unterführung, die letzten Meter durch den historischen Dorfteil, vorbei an reich mit Blumen geschmückten alten Engadiner Häuser … bis zum Ziel, dem Schulhaus in Bever!

Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt von Gudrun Elewa

Wanderwochenende Lauftreff Talheim in den Allgäuer Alpen

Die Sonne strahlte vom kornblumenblauen Himmel und lies die fürs Allgäu so typischen Grasberge nur umso grüner erscheinen, als 15 Wanderer der Abteilung Leichtathletik des TSV Talheim sich am ersten Augustwochenende von Oberstdorf aus auf den Jubiläumsweg Richtung Prinz-Luitpold-Haus machten.

War der Einstieg in die Tour am Edmund-Probst-Haus noch geprägt von zahlreichen Ausflüglern in Turnschuhen, so tauchte die Gruppe nach einer kurzen Rast am Laufbacher Eck in die alpine und recht einsame Bergwelt ein. Von hier führte der Weg erst hinab, dann über mehrere Gebirgsbäche und schließlich hinauf zum Prinz-Luitpold-Haus auf 1.846 m. Umrahmt von den imposanten Gipfeln von Wiedemer und Fuchskarspitze ist diese Hütte sehr idyllisch gelegen und dient als Ausgangspunkt für zahlreiche Touren durch die Allgäuer Alpen. Doch unseren Wanderern stand der Sinn nach ihrem zügigen Aufstieg nicht nach Gipfeln, sondern nach kühlen Getränken auf der Terrasse der Hütte. Das herrliche Wetter, das leckere Essen und die fantastische Sicht machten den Aufenthalt auf der Hütte zum wahren Schmankerl.


Nach einer überraschend ruhigen Nacht im Matratzenlager machte sich die Gruppe des TSV Talheim am Sonntagmorgen auf in Richtung Kreuzspitze. Hierzu mussten 500 Höhenmeter überwunden werden – teils durch Kraxeln und Klettern. Entgegen dem ursprünglichen Plan, von der Kreuzspitze aus den Abstieg in Angriff zu nehmen, machte sich ein Teil der Gruppe kurzentschlossen auf den Weg, den der Kreuzspitze gegenüberliegenden Hochvogel zu erklimmen. Zu verlockend schön präsentierte sich dieser 2.592 m hohe und durchaus markante Gipfel aus Hauptdolomit! Belohnt wurde die spontane Extratour mit einer gigantischen Aussicht bis weit nach Süden zum Alpenhauptkamm.

Nachdem sich die Talheimer Bergsteiger im „Basislager“ kurz gestärkt hatten, führte die Tour sie planmäßig über das Himmeleck zur Käseralpe. Hier, unterhalb der sattgrünen Höfats konnte die Gruppe ein letztes Mal das alpine Panorama genießen. Die letzten Kilometer zurück nach Oberstdorf wurden rasant zurückgelegt – auf Bergrollern hinab durchs Oytal! Erschöpft aber erfüllt von unvergesslichen Eindrücken kehrte die Wandergruppe zurück ins Unterland – nicht ohne bereits die nächste Wandertour zu planen!

Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt von Kathrin Siebenrok

Sportlicher Ausflug nach Soultzmatt

Am 45-jährigen Jubiläumstreffen der Partnergemeinden Soultzmatt und Talheim haben auch viele Sportler des TSV Talheim teilgenommen, unter anderem auch aus der Abteilung Lauftreff. Eine Gruppe mit Läufern (Alena und Friederike Schrape, Nermina Ritter, Andrea Arlt, Hartmut Harmel, Ulrich Selmikat, Siegfried Reichert, Wolfgang Roder) sowie eine Gruppe mit Radfahrern (Josef Kless (Tourplanung), Alexander Hinderthür, Gabi Broselge, Reiner Braun) machten sich auf den sportlichen Weg nach Frankreich. Unsere Läufergruppe fuhr mit dem Auto bis an die französische Grenze bei Breisgau und lief dann einen Halbmarathon (ca. 21 km) bis nach Soultzmatt, begleitet von dunklen Wolken und Regen. Im Zieleinlauf vor dem Rathaus schien allerdings schon wieder die Sonne und wir wurden von einer Musikgruppe und einem großem Applaus herzlich empfangen. Nach dem offiziellen Empfang mit leckeren, französischen Köstlichkeiten hat sich die Laufgruppe in der Herberge „Holzmacheracker“ bzw. bei Freunden einquartiert. 
Die Radfahrer starteten um ca. 9.30 Uhr in Talheim und fuhren die komplette Strecke teilweise bei Regen bis nach Soultzmatt (267 gefahrene Kilometer), wo sie pünktlich eingetroffen sind.
 Die Feierlichkeiten fanden ihren Höhepunkt in der Gemeindehalle, wo wir auch unser Abendessen einnahmen, begleitet von einem Rahmenprogramm verschiedener Tanzgruppen aus Soultzmatt. Die Feierlichkeiten gingen bis weit nach Mitternacht. Am nächsten Morgen ging es vor einem leckeren Frühstück zu einem kurzen Lauf. Anschließend standen noch verschiedene Besichtigungen an, unter anderem die Wasserquelle „Lisbeth“ von Soultzmatt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Stadthalle ging es gegen 16.00 Uhr auch schon wieder auf den Heimweg. Es war ein sehr sportliches Wochenende, das wir jederzeit wiederholen würden. Danke nochmals an die tolle Organisation von Friederike und die Unterstützung der Gemeinde.
 


Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt von Nermina Ritter

Vereinsmeisterschaften Triathlon

Im Rahmen des 1. City-Triathlons in Heilbronn starteten unsere diesjährigen Vereinsmeisterschaften im Triathlon. Für die Wertung der Vereinsmeisterschaften hat die Abteilung die Olympische Distanz ausgewählt. Die Wettkämpfer hatten folgende Disziplinen zu bewältigen: 1500 m schwimmen + 40 km Rad fahren + 10 km laufen. Sieben TSV-Mitglieder stellten sich der Herausforderung, diese drei Disziplinen nacheinander zu absolvieren.
Wir beglückwünschen unseren Vereinsmeister 2010: René Müller in einer Gesamtzeit von 2.43,55

Unsere weiteren Finisher waren: Alexander Kegel, Wolfgang Roder, Ralph Scheffler, Christian Schick, Ulrich Wagner und Mike Wörthmann
In der Mitteldistanz starten für den TSV Talheim Dietmar Haag, Christian Jödecke und Steffen Waglöhner. Die Volksdistanz absolvierten Sebastian Kutyma und Tim Roder.
Ideal für unsere Teilnehmer war die Unterstützung durch über 50 Vereinsmitglieder an den verschiedenen Versorgungsstationen und Weggabelungen. Mit diesen positiven Zurufen kamen sie viel leichter ins Ziel. Toll für unsere Abteilung wäre, wenn sich 2011 auch ein paar Frauen zu diesem Wettkampf motivieren ließen – die mehrfache Unterstützung wäre ihnen sicher !!! Für alle, die sich zukünftig fürs Triathlontraining im TSV Talheim interessieren, ist unser Ansprechpartner in der Abteilung: Dieter Wimmer, Tel. 0 70 62 - 6 18 89

 Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt von Friederike Schrape

10. Trollinger-Marathon 2010: Vereinsmeisterschaften Halbmarathon/Marathon

Bei besten Wetterbedingungen für unsere LäuferInnen durfte die Leichtathletikabteilung des TSV Talheim ihre diesjährigen Vereinsmeisterschaften im Marathon und Halbmarathon durchführen. Im neuen Outfit – dank unseres Sponsors Herrn Sommer, EDEKA-Markt, Talheim – waren fast alle LäuferInnen des mit ihren persönlichen Leistungen zufrieden. Endlich konnte man sich die Kraft mal wieder richtig einteilen und hetzte nicht von Wasserstelle zu Wasserstelle. Bei gutem Zeitmanagement hatten die LäuferInnen nach Bezwingung des Haigern gute Möglichkeiten, noch mal alles zu geben – die Talheimer Zuschauer trugen bestimmt dazu bei !
Wir beglückwünschen unsere Vereinsmeister 2010: Marathon:
Heidrun Wörner in einer Gesamtzeit von 3.51:45 Thomas Häcker in einer Gesamtzeit von 3.27:11 Halbmarathon:
Kathrin Siebenrok in einer Gesamtzeit von 1.35:54 Christian Jödecke in einer Gesamtzeit von 1.22:48 .

Sponsor
Herzliches Dankeschön an unseren Sponsor Herrn Sommer
Weitere Finisher des TSV Talheim waren:

Marathon:
Michael Just, Andy Hofmann, Bernd Köllreutter, Ulrich Selmikat, Hartmut Harmel, Hans-Peter Schmitt

Halbmarathon:
Jochen Kudicke, Joachim Schestag, Harry Wurst, René Müller, Alexander Kegel, Friedrich Harzenetter, Heiko Schmidt, Leonard Heinrichsmeier, Friederike Schrape, Daniel Wolf, Steffen Waglöhner, Wolfgang Roder, Nermina Ritter, Renate Harzenetter, Susanne Alber, Christina Huy, Tim Roder, Anita Gantner, Herbert Kern, Christian Schick, Ulrich Reimann, Eva Braun, Dagmar Veihl, Daniela Wolf, Birgit Seufer, Heidi Röhl-Beckmann und Tobias Haußer 







nach dem lauf
After-Marathon-Party im Stadion


 Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt von Friederike Schrape

Laufend unterwegs… für den TSV Talheim !

Unser Mitgliederzuwachs bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Laufen, egal ob 5 km im Walking-Schritt oder ein Marathon mit 42,2 km, hat sich zu einem richtigen Volkssport entwickelt und wird von Krankenkassen und Medizinern empfohlen. Dank unserer großen Mitgliederzahl wird das „Laufen“ bei uns zudem zu einem Gemeinschaftserlebnis. Es findet sich immer jemand, der das gleiche Tempo hat, mit dem man sich austauschen kann. All das garantiert übers ganze Jahr ohne Ferien- oder Feiertagsausfallzeiten. Kleine Anreize setzten, die persönliche Fitness testen, das nehmen unsere Mitglieder bei den vielen Volkslaufveranstaltungen in der Region wahr. Ob Pfaffenhofen, Nordheim, Brackenheim, Heilbronn und Ludwigsburg im Frühjahr/Sommer oder EBM, Bottwartal, Ilsfeld und Bietigheim im Herbst/Winter – immer sind LäuferInnen vom TSV Talheim vertreten; oft auch mit guten Platzierungen. Manche bauen ihr Hobby zum Kulturtrip aus; so starten dieses Jahr Läufergruppen in Lissabon beim Halbmarathon sowie in Berlin und Zürich beim Marathon. Beim Nikolauslauf in Ilsfeld haben wir den für die größte Mannschaft ausgelobten Sonderpreis schon beinahe abonniert – beinahe 50 Finisher stellte der TSV Talheim ! Unsere Triathleten waren waren beim Kraichgau-Triathlon und als Rad-Team beim Giro delle Dolomiti in den Alpen vertreten. Unsere Vereinsmeisterschaften im 10 km-Lauf, Halbmarathon, Marathon und Triathlonwurden mit an die 40 TeilnehmerInnen sehr gut angenommen. Den Hauptverein unterstützten wir bei der Winterfeier und bei Durchführung des Ferienprogramms – regional organisierte Siegfried Reichert die Vorbereitungsläufe für den Trollinger-Marathon. Wir können nicht nur laufen: eine Wandergruppe marschierte durchs Garneratal im Montafon und mit einem ganzen Bus fuhr der Lauftreff ins zum „Wilden Kaiser“, um die Skier flitzen zu lassen. Die Geselligkeit neben dem Sport kam auch nicht zu kurz. Angesagte Treffpunkte auch für die Partner und Kids waren das Open-Air-Kino der WG Heilbronn, das Weindorf und der Weihnachtsmarkt. Eine Weinprobe und einen Brunch im Wald organisierten wir im Frühjahr, im Herbst mieteten wir die Alfred-Streim-Hütte in Unterheinriet für unser traditionelles Hüttenfest. Die Abteilung Leichtathletik/Lauftreff des TSV Talheim wünscht allen Talheimer MitbürgerInnen ein frohe Weihnachtstage, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr.



 Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt von Friederike Schrape

Vereinsmeisterschaft 2009 des Lauftreffs TSV Talheim

Bottwartal  10 km, Halbmarathon und Marathon, 18. und 19.10.2009:

10 km:
Buck, Uwe 00:40:33
Siebenrok, Kathrin 00:47:03

Halbmarathon:
Holzwarth, Thomas 01:18:58
Schrape, Friederike 01:45:17

Marathon:
Wurst, Harry 03:31:32

Triathlon: Kraichgau am 14. 06. 2009
Distanzen:
 1,9 km Schwimmen, 90km Radfahren, 21km Laufen

Jödecke, Christian 5:11,56 Stunden
Zerson, Petra 6:46,08 Stunden

Vorbereitungsprogramm für den City-Triathlon in Heilbronn

Die Leichtathletikabteilung des TSV Talheim bietet ein Vorbereitungsprogramm für den Citytriathlon im nächsten Jahr am 13.06.2010 in Heilbronn an. Auch Einsteiger oder Sportler, die in einer Staffel mit ihrer Lieblingssportart starten wollen, sind willkommen und werden an den Wettkampf ihrem Leistungsstand entsprechend herangeführt. 3 Distanzen stehen zur Auswahl:

                     Schwimmen       Rad            Laufen
Langstrecke: 2 km                  70 km         15 km
Mittelstrecke: 1,5 km              43 km         10 km
 Kurzstrecke: 0,5 km              23 km           5 km

Der Start ist an der Friedrich Ebert-Brücke. Das Schwimmen führt zuerst gegen die Strömung des Neckars und dann wieder zurück. Die Radstrecke führt je nach Streckenlänge bis ins Zabergäu. Gelaufen wird in der City von Heilbronn. Vor allen Dingen beim Schwimmen und Laufen ist mit einer tollen Atmosphäre durch die Zuschauer zu rechnen
Die Trainingszeiten sind:
Dienstag:
18:00 Laufen Ilsfeld Bahn
19:30 Schwimmen Hallenbad Beilstein

Mittwoch
19:00 Laufen Schleuse Horkheim

Samstag
13:30 Radfahren Boxenstopp Auenstein
16:30 Schwimmen für Einsteiger nur nach Voranmeldung
17:00 Schwimmen Hallenbad Beilstein

Sonntag
10:00 Laufen Waldparkplatz am Hohrainhof

Anmelden kann man sich bei den Lauftrainings oder für das Schwimm- und Radtraining bei unter 07062/61889 oder Dieter.Wimmer@dvag.de. Für Neueinsteiger beginnt das Programm Anfang Oktober. Näheres zum Triathlon unter citytriathlon-heilbronn.de. Alle anderen, die gerne Laufen, Radeln oder Schwimmen sind bei uns natürlich auch herzlich willkommen.

Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt
von Dieter Wimmer

Montafon – der Berg ruft !

Gaschurn am Samstagmorgen auf dem Parkplatz unterhalb der Versetla-Bahn: Nachdem unsere 13-köpfige Wandergruppe endlich komplett ist, suchen wir den Einstieg in die Garnera-Schlucht. Gar nicht so einfach; sie ist erst in der Woche zuvor freigegeben worden und die Beschilderung scheint zu fehlen. Doch bald geht’s bergan – der Pfad wird schmäler und wir erspähen schwitzend tolle Ausblicke in die Schlucht. Auf der Höhe der Maien genehmigen wir uns die erste Rast und verkleben das erste Paar Lowa-Bergschuhe mit Kraftband. Die freundlichen Landwirte schenken uns die Rolle und weisen uns einen interessanteren Viehauftriebpfad abseits der Geröllpiste. Kurz nach Mittag auf der Garnera-Alpe stärken wir uns mit Milch + Radler und freuen uns, die Tübinger Hütte bereits im Visier zu haben. Über Viehweiden, Bächlein und Steinfelder führt unser Weg; die wilden Heidelbeeren schmecken lecker; ab und zu muss man sich mal wenden um die Weite des Garnera-Tals zu erfassen. 1200 Höhenmeter sind geschafft als wir gegen 15.00 Uhr unsere Hütte auf 2200 m erreichen. Für einen Teil der Gruppe ist nun „Wohlsein“ angesagt, fünf Unermüdliche wollen’s noch genauer wissen und steigen noch 300 m höher aufs Garnera-Joch; noch einen Schritt – so einfach ist der Grenzübertritt in die Schweiz. Abends nach Hausmannskost und dem ein oder anderen Getränk wundert es kaum einen, dass ab 22.00 Uhr die Hüttenruhe eingeläutet wird. Bergluft macht müde. Am nächsten Morgen kurz vor dem Abmarsch wird klar, wir brauchen wieder Kraftband – das nächste Paar Lowa-Bergschuhe löst sich auf. Nun wandern wir bergauf und bergab. (Mittelbergjoch, Vorderberg, Kuchenberg,…) Auf jedem weiteren Joch, jedem weiteren Gipfel haben wir fantastische Ausblicke in die Verwall- und Silvretta-Bergwelt. Die Sonne lacht, alle sind fit und gut gelaunt, spitze ! Am Matschurner-Joch entscheiden sich zwei für den Höhenweg zur Nova Stoba, um mit der Bergbahn abzufahren. Beim Abstieg nach Gaschurn wird das dritten Paar Lowa-Bergschuhe mit Kraftband geflickt ! Im Café erfreuen wir uns noch einmal an den großartigen Ausblicken, die wir an diesem Super-Sonnenscheinwochenende genießen durften und bedanken uns bei unserer Bergführerin Steffi Braun, die unsere Bergtour ins Montafon exzellent geplant hat. Berg Heil 2010, nächstes Jahr bestimmt ohne Lowa-Bergschuhe !!!

Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt
von Friederike Schrape

TSV Talheim beim Giro Dolomiti

Wie vor 2 Jahren hat unsere Radsportgruppe vom TSV Talheim wieder am Giro Dolomiti teilgenommen. Ausgangspunkt für unsere 6 Tagesetappen mit 100 – 170 km war Bozen. Von dort haben wir in einem Fahrradtroß von mehr als 500 begeisterten Radfahrern hinter den Führungsfahrzeugen das traumhafte Panorama (Sella Joch, Pordoi Joch, Penser Joch, Manghen Pass) der Dolomiten erkundet. Eine Atmosphäre fast wie bei der Tour de France. Die Krönung bei jeder Etappe war ein 10 – 18 km langes Bergzeitfahren, bei dem wir bei Temperaturen um 35 °C ganz schön ins Schwitzen gekommen sind. Den Titel Bergkönig haben sich Renate und Fritz durch Ihr diszipliniertes Training hart erarbeitet. Abends haben wir uns dann in unserem kleinen aber netten Hotel bei vorzüglichem Essen und einem Gläschen Tiroler Wein auf den nächsten Tag eingestimmt. Ein tolles Erlebnis. Unser Team: Gabi Broselge, Martina Pfeiffer, Petra Zerson, Renate und Fritz Harzenetter, Heike und Harry Wurst, Dietmar Höpfer, Thomas Kilian und Dieter Wimmer. Wer Lust hat sich uns anzuschließen (für die körperliche Fitness, unsere Events 2010: alb extrem, city-triathlon, Alpenüberquerung? oder andere sportliche Ziele), kann Dienstag abends um 18 Uhr bis Mitte September mit seinem bike (am besten Rennrad) zum Treffpunkt Hohrainhof /Lauftreff kommen. Kurze Anmeldung zur Abstimmung oder für Fragen bei Dieter.Wimmer@dvag.de wäre hilfreich.

Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt
von  Dieter Wimmer

Talheim: Verein mit den meisten Finishern beim Trollinger Marathon 2009

TSV Man kann sich eigentlich darauf einrichten. Trollinger Marathon und strahlender Sonnenschein – das gehört irgendwie zusammen. So auch dieses Jahr: Tage vorher hofft man noch auf gute Laufbedingungen. Am Tage X zeigt sich die Sonne von Ihrer besten Seite – gut für die Zuschauer – die LäuferInnen müssen damit umgehen. Das heißt für alle Starter, sich seine Kräfte gut einteilen und auf Körpersignale achten. Gut, dass bei der Organisation alles reibungslos klappt. Es gibt ab km 5 (Sontheim Hofwiesen) alle 2,5 km eine Versorgungsstation und Duschen sowie Wasserbottiche für die Schwämme sorgen für weitere Abkühlung. Das Rennen an sich erlebt dann jeder anders: die motivierenden Zuschauer, besonders in den Ortskernen, doch erfreulicherweise auch zwischen den Ortschaften. Musik ! Manch einer hat private Versorgungsstationen – wie wäre es mit einer Cola bei km 35? Oder auch das Ringen mit sich selbst; manche km erscheinen einem unendlich lang. Was ein Triumpf, wenn in Böckingen die Brücke erklommen ist - Endspurt ins Stadion und die Finishermedaille vom Käthchen oder OB Himmelsbach. 41 Mitglieder des TSV Talheim starteten für ihren Verein und bestätigen, dass es besonders für alle Halbmarathonis ein tolles Gefühl ist, nach dem anstrengenden Haigern, die Fleiner Straße „hinuntergetragen“ zu werden!

Zugläuferin Katrin
Finisher Marathon:
Andy Hofmann, Michael Just, Jochen Kudicke, Bernd Köllreuter, Hans-Peter Schmidt, Ulrich Selmikat, Harry Wurst. Finisher

Halbmarathon:
Susanne Alber, Achim Auchter, Jürgen Braun, Klaus Dieterich, Gudrun Elewa, Daniela Faller, Johann Femmig, Thomas Fischer, Anita Gantner, Hans Hagmann, Hartmut Harmel, Friedrich Harzenetter, Renate Harzenetter, Ulrich Hildebrand, Christina Huy, Thomas Häcker, Christian Jödecke, David Kern, Gabi Kern, Herbert Kern, Ulrich Reimann, Nermina Ritter, Wolfgang Roder, Joachim Schestag, Heiko Schmitt, Friederike Schrape, Ursel Sickenberger, Ferdinand Springer, Steffen Waglöhner, Ulrich Wagner, Peter Walter, Daniel Wolf, Heike Wurst, Heidrun Wörner



Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt
von Friederike Schrape




Unsere Marathon-Zugläufer/in Kathrin und Uli

Zugläufer Uli

Zürich-Marathon – auf und durch den Uetliberg

Trainingssteigerung, lange Läufe, Intervalltraining – der Freiburg-Halbmarathon Ende März als Testlauf... Die Vorbereitungen waren abgeschlossen. Die Vorfreude mischte sich mit Reisefieber. 7 LäuferInnen des TSV Talheim und 3 treue Fans machten sich Ende April auf den Weg nach Zürich, der heimlichen Hauptstadt der Schweiz, der kleinen großen Weltstadt. Zwei Tage Zeit, die Stadt zu erkunden und kennen zu lernen. Mit dem mitten in der Altstadt gelegenen Hotel hatte das Team eine ideale Ausgangsposition für kurze Wege zum Limmatquai, zum Zürichsee, zum Großmünster und zum Fraumünster. Der Samstagmorgen lud zum Frühstückslauf am Seeufer entlang ein. Welch ein Panorama…Die Bahnhofstraße lockte zum Schaufensterbummel. Mit der S-Bahn ging’s hinauf zum Uetliberg, wo dank optimaler Fernsicht Eiger, Mönch und Jungfrau zu erspähen waren. Nun befand man sich auf dem Berg und schon einen Tag später würde man drinnen sein !?
Am Marathonmorgen durfte das bewährte Lauftreff-Banner ein weiteres Team begleiten. Zum Uetlibergtunnel, denn hier sollte das Rennen beginnen. Die Läufer sollten diese von den „Zürchern“ lang ersehnte Umgehung durchqueren und somit Teil des Spektakels um die Einweihung werden.
 Startschuss und los ging’s in den Berg: zweimal 4,5 km Tunnel; durchgeschwitzt und auf bessere Luft hoffend, wollte man dieses erste Viertel rasch hinter sich bringen. Nun wurde es interessanter – durch einen Teil der Altstadt führte der Kurs zum Seeufer, wo die Fans dank Lauftreff-Banner leicht zu erkennen waren. Parallel zum See wurden die LäuferInnen von Zuschauern und verschiedenen Bands angefeuert. Die Sonne zeigte sich; gut, dass die Versorgungsstationen so gut bestückt waren. Zollikon, Küstnacht, Erlenbach (wo sind wir?), Herrliberg, Meilen und zurück. Dank dieser Schleife hatte auch das Mittelfeld mal einen Blick auf die SpitzenläuferInnen. Die letzten Kilometer noch und dann endlich das Ziel ! Alle LäuferInnen des TSV Talheim durften als erfolgreiche Finisher das Finisher-Shirt und die Erinnerungsmedaille in Empfang nehmen. Auf der Wiese am Seeufer mit Blick auf die schneebedeckten Alpen war man sich schnell einig: Der nächste Marathon kommt bestimmt, doch Tunnel bleiben dann außen vor !



Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt
von Friederike Schrape

TSV Talheim beim Lissabon-Halbmarathon am 22.3.2009

Lissabon - die charmanteste Hauptstadt Europas, liegt in einer schönen Bucht an der Mündung des Tejo in den Atlantik. Gern besucht aufgrund der faszinierenden Altstadt und den breiten Avenidas. Von Läufern geliebt als eine der schnellsten Strecken. Der Halbmarathon lockt jedes Jahr ca. 30.000 Läufer aus der ganzen Welt in die „weiße Stadt“.
2009 auch 9 Läufer/Läuferinnen vom TSV Talheim mit persönlichen Betreuern.
Freitag, 20.3.2009 war Anreisetag mit Swiss Air und wir fuhren auch noch am gleichen Nachmittag zum Stadtteil Belem, um in der Nähe des Elektrizitäts- Museums unsere Startunterlagen mit Leihchip in Empfang zu nehmen. Kleine Messestände lockten wie überall mit Sonderangeboten und Aktionen.
Am Samstag buchten wir eine Stadtrundfahrt freuten uns auf den Lauf am Sonntag. Endlich war es soweit. Sonntag, 22. März 2009. Nach dem Frühstück fuhren wir mit der Bahn, dem kostenlosen Zubringer, nach Pragal. Es war sehr eng, die Züge waren brechend voll. Wir mussten eine Strecke von ca. 1 km laufen und danach standen wir über eine Stunde dicht gedrängt auf einer Brücke, von wo Tröpfchenweise die Menschen einen kleinen Gang zum Start nach unten geschleust wurden. Wir wurden von der Masse mitgenommen, ließen uns treiben, sahen hinauf zu der die Stadt überragenden Christus-Statue, freuten uns auf die Überquerung des Tejo auf der Brücke Ponte 25 de April, genossen die Atmosphäre zwischen den vielen Läufern. Läufern? Eigentlich waren es Spaziergänger. Das wurde uns auch ganz plötzlich bewusst, als wir beim Überqueren einer „Matte“ den uns wohlbekannten Piepston vernahmen, der darauf schließen ließ, dass unsere Zeit ab jetzt gemessen wurde ..... SCHOCK! Es war so, dass dummerweise die Startzeit für den Halbmarathon und den Minimarathon für Jedermann (7,2 km) um 10:30 war und da wir zu spät am Startpunkt ankamen, hatten die Fußgänger die ganze Breite der Straße in Beschlag genommen und wir mussten uns jeden Meter erkämpfen. Man hatte den Eindruck, ganz Lissabon nutzt die Gelegenheit und läuft über diese Brücke, die sonst nur den Autofahrern vorbehalten ist: Groß und Klein - Mütter mit Kinderwagen, Väter mit Söhnen, Freizeitjogger - Walker, Oma, Opa, Tante, Enkel - quer Beet.  S. fiel mal gleich über den ersten besten dicken Hintern, der sich plötzlich vor ihr bückte, um die Schnürsenkel zu binden. /
Über 3 km Brücke mussten wir Slalom laufen, wurden ausgebremst, geschubst, mussten über ausgestreckte Beine springen etc. Wir verloren ALLE kostbare Zeit. Aber für einige von uns kam es noch schlimmer. S.  und ich verpassten aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen die Abzweigung zu der Marathonstrecke und wir liefen einige Zeit mit den Läufern der Kurzstrecke.Ich wurde nach einigen Minuten von einem Ordner darauf hingewiesen und zurückgeschickt, S.  fand es irgendwie selbst heraus. Es war wieder ein Kampf "gegen Windmühlen" - wir hatten "Gegenläufer"! Ein Läufer und eine Läuferin aus unserem Team erwischte es allerdings mit der ganzen Härte: Sie liefen die 7,2 km im Pulk mit und hatten keine Chance mehr auf eine Rückkehr zur Halbmarathonstrecke. H. lief in Lissabon ihren ersten Halbmarathon überhaupt und meisterte ihn mit Bravour! Die Streckenführung war ziemlich öde, nach der Brücke Ponte 25 de April gab es für einige Läufer Probleme bei der Trennung der beiden Läufe, danach ging der Lauf ins Industriegebiet, man sah die ersten Läufer auf der anderen Straßenseite schon entgegenkommen, danach folgte die nächste Acht, man lief am Ziel vorbei und sah die ersten Läufer dort schon ankommen. Ziel war der Praça do Império beim Hieronymus-Kloster. Dort musste man als Erstes den Chip abgeben und bekam dann die wohlverdiente Medaille. Die Getränkeversorgung auf der Strecke war gut, bei km 18 gab es eine halbe Orange und nach dem Lauf bekam jeder Finisher eine Überraschungstüte und ein Eis. Das Wetter meinte es gut mit uns, es war angenehm warm, die Sonne blieb allerdings hinter den Wolken. Sie entschädigte uns aber in den nächsten beiden Urlaubstagen mit Temperaturen um die 25 Grad und wir genossen den Frühling in Lissabon, in der Luft der Duft von den Mandarinenbäumen.
Martin Lel hieß der Sieger des Halbmarathon 2009 mit einer Zeit von 00:59:54! Schnellste Frau: Kara Goucher in der Zeit von 1:08:29!
Lissabon: Sehr empfehlenswert.
Der Lauf: Eine Katastrophe!
Vielleicht sollten wir den Veranstaltern noch eine 2. Chance geben ;-) .... beim 20. Lissabon-Halbmarathon?

Diesen Bericht schrieb Gudrun Elewa

Kaiserwetter am „Wilden Kaiser“

Nun war es mal wieder soweit: die jährliche Skiausfahrt des Lauftreffs des TSV Talheim unter der Organisation von Siegfried Reichert fand am 1. Februarwochenende statt. Unser diesjähriges Ziel war Österreichs größtes zusammenhängendes Skigebiet; die Skiwelt „Wilder Kaiser“-Brixental. 40 Teilnehmer in euphorischer Stimmung fieberten unbeschwertem Skivergnügen entgegen. Von unserem Hotelstandort in Oberaudorf war der Weg über Kufstein nicht weit nach Söll, unserem Ausgangsort am Samstag. Uns erwarteten am ersten Skitag abwechslungsreiche gut präparierte Pisten. Strahlender Sonnenschein und blauer Himmel versprachen Pistenspaß ohne Ende! Was wollten wir mehr? Die „Hohe Salve“ lockte und hier hatten wird genügend Möglichkeiten uns richtig auszutoben und das grandiose Bergpanorama zu genießen. Mit Schneefall und wolkenverhangenem Himmel starteten wir den zweiten Skitag in Scheffau. Diffuse Lichtverhältnisse, Schneetreiben und eingeschränkte Sicht erschwerten unser Skivergnüngen und so manche hatten Orientierungsschwierigkeiten. Das tat der guten Laune jedoch keinen Abbruch wobei die meisten ihr skifahrerisches Können so richtig unter Beweis stellen konnten. Die weniger wagemutigen bevorzugten einen gemütlichen ausgedehnten Aufenthalt im Bergrestaurant Brandstadl. Leider geht so ein geselliges und sportliches Wochenende viel zu schnell vorbei und Gunther, unser beliebter Busfahrer der Firma Müller, brachte uns wohlbehalten wieder nach Hause. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Ausfahrt 2010. Wo da wohl die Reise hingeht?

Diesen Bericht schrieb Andrea Arlt, eine Schönwetter-Skifahrerin, vom Lauftreff des TSV Talheim

Kälte + Schnee oder Sonne + Hitze - wir laufen fast immer!

Das Wechselspiel der Jahreszeiten kann einen echten Läufer selten von seinem Hobby abhalten. So treffen sich zwei Mal die Woche sommers wie winters bis zu 60 Laufbegeisterte am Waldparkplatz beim Hohrainer Hof. Nach gemeinsamer Einlaufrunde und Stretching bilden sich Gruppen, die je nach Laune und Trainingsstand zwischen 5 und 20 km durch Wald und Weinberge joggen. Wer regelmäßig trainiert, möchte auch ab und zu seine Fitness testen. So waren bei den vielen regionalen Laufveranstaltungen 2008 regelmäßig Talheimer LäuferInnen präsent – Zabergäulauf, Theodor-Heuss-Lauf, Nordheimlauf: wer mit guten Platzierungen an allen drei Veranstaltungen gestartet war, kam in die Cup-Wertung, was in diesem Jahr Susanne Alber mit Platz 3 und Peter Walter mit Platz 3 gelang. Beim Trollinger Marathon und beim Nikolauslauf in Ilsfeld stellten wir jeweils starke Teams. In Ilsfeld haben wir den dafür ausgelobten Sonderpreis schon beinahe abonniert. Für sportlichen Bestleistungen in unserem Team sorgte unser Übungsleiter Siegfried Reichert; neben etlichen Erfolgen bei verschiedensten Laufveranstaltungen übers Jahr, wurde er im Herbst innerhalb von 5 Wochen Württembergischer Meister im 10 km-Straßenlauf, im Halbmarathon und im Waldlauf. Wenn sich Kleingruppen zu allen möglichen und unmöglichen Zeiten treffen, um bis zu 35 km zu laufen, heißt dies Marathontraining. 10 – 12 Wochen Vorbereitungszeit werden eingeplant, um hoffentlich am Tag X fit für die 42,2 km zu sein, in 2008 z.B. in Hamburg, in Frankfurt, in Wien und in Barcelona. Unsere Triathleten waren waren beim Kraichgau-Triathlon und beim Ironman-Schweiz (3,8 km schwimmen, 180 km Rad fahren + 42,2 km laufen) in Zürich mit Teams vertreten. Selbstgespräche führende LäuferInnen traf man im Sommer ab und zu an. Viele unterstützten den Doktoranten Pascal Kühner bei seinen sportpsychologischen Untersuchungen. Mit Headset, Handy, Pulsmesser und speziellen Laufschuhen ausgestattet durfte man eine Stunde laufen und in diesem Zeitraum alle fünf Minuten Fragen beantworten…auf dass die Promotion gelingt. Wir wollen nicht nur laufen: eine Kleingruppe versuchte sich am Mindelheimer Klettersteig und mit einem ganzen Bus fuhr der Lauftreff ins Pitztal, um am Hochzeiger die Skier laufen zu lassen. Den Hauptverein unterstützen wir bei der Winterfeier und bei der Sportplatzeinweihung mit Helferteams. Die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz. Angesagte Treffpunkte auch für die Partner und Kids waren das Open-Air-Kino der WG Heilbronn, das Weindorf und der Weihnachtsmarkt, immer mal wieder ein „Besen“ oder ganz einfach der Waldparkplatz zum Brunch nach dem Training. Die Abteilung Leichtathletik/Lauftreff des TSV Talheim wünscht allen Talheimer MitbürgerInnen ein frohe Weihnachtstage, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr.

Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt
von Friederike Schrape

Siegfried Reichert Klassensieger

Beim 3. Hambrücker Straßenfestlauf (Pfalz) am 24. August 2008 über die Halbmarathondistanz, wurde Siegfried Reichert Klassensieger in der Altersklasse M65. In einem stark besetzten Läuferfeld von über 300 Teilnehmern bei fast idealen Rahmenbedingungen, erreichte er nach 1:30,37 Stunden das Ziel vor dem Zweitplatzierten Werner Bross 1:35,07. Dieser Lauf war eingebunden in das Straßenfest der Ortsvereine von Hambrücken und führte durch Felder, Wiesen und den schönen Lußhardtwald, die den einmaligen Charakter dieses Laufes prägten. Es war ein großes Erlebnis für die Läufer vor einer großen Zuschauerkulisse

von Siegfried Reichert

Erfolge bei den letzten Laufveranstaltungen

Bei den letzten Laufveranstaltungen gab es für die Talheimer Läuferinnen und Läufer erneut Spitzenplätze in den Altersklassen. Beim 10. Theodor-Heuss-Lauf in Brackenheim siegte in der AK50 Peter Walter. Sieger in der AK 60 wurde Siegfried Reichert. Bei der Zabergäu-Cupserie waren die Läuferinnen und Läufer des TSV Talheim am erfolgreichsten. Bei den Frauen über 40 Jahre belegte Susanne Alber den dritten Platz. Weitere Pokale gab es für Andreas Schöllmann Platz zwei in der Klasse unter 40 Jahre und Peter Walter Platz zwei der Kategorie über 40 Weitere Pokale gab es für Andreas Schöllmann Platz zwei in der Klasse unter 40 Jahre und Peter Walter Platz zwei der Kategorie über 40 Jahre. Beim 4. Parkfestlauf in Gemmingen über 10km siegte in MHK Andreas Schöllmann und Siegfried Reichert in der Seniorenklasse M60. International erfolgreich war unsere TSV Läuferin Marlies Schmid beim Swiss-Alpin in Davos. Beim Lauf des K31 über 30,7km (+370m/-870m) siegte Marlies Schmid in der AK W60 in 3:29,25 Herzlichen Glückwunsch an alle Sieger.

von Siegfried Reichert

LGT-Marathon, 14.06.2008

Lichtenstein ist nicht nur ein Finanzzentrum, sondern ebenso eine feste Größe in der Alpinmarathonszene. Der LGT-Marathon mit 1800 Höhenmetern ist der Auftakt zum Mountain-Marathon-Cup. Obwohl es am Vorabend stark regnete, herrschten am Wettkampftag ideale Bedingungen. Pünktlich um 9.00 Uhr wurde der LGT-Marathon in Bendern für über 1000 Teilnehmer gestartet. Die ersten 10 km ging es flach auf dem Rheindamm nach Vaduz. Jedoch ließ ein Blick nach links die ersten 1000 Höhenmeter erahnen. Ab Vaduz, vorbei am berühmten Fürstenschloss, führte der Kurs uns im Tippelschritt durch Wald und Wiesen nach Triesenberg. Bevor der Bergkamm bei Silum überwunden war und es dann ein kleines Stück abwärts – zum Teil im knöcheltiefen Schlamm - Richtung Steeg ging. Von Steeg stieg der Weg um den Valorsch weiter nach Sassförkle, zum höchsten Punkt der Strecke, hoch ins alpine Gelände. Oben vor der vorletzten Verpflegungsstation wurden die schwer schnaufenden Marathonies mit Alphornklängen empfangen und wieder aufgebaut, bevor es Richtung Malbun ging. In Malbun bei km 36 war das Ziel zum Greifen nah. Jedoch mussten die LäuferInnen zuerst den Panoramaweg hoch und eine Schleife um Malbun drehen. Nach der Überquerung von drei Schneefeldern hieß es: endlich abwärts und ins Ziel ! Rainer Pudlo, TSV Talheim, erreichte nach 4:49 Std. das Ziel (Gesamt: 261, AK: 57).

Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt
von Friederike Schrape

LT Talheim – Altersklassensiege in Folge

Siegfried Reichert und Ulrich Wagner bleiben erfolgreich im Rennen mit weiteren Altersklassensiegen: In Pforzheim beim Sparkassen-Ciy-Lauf siegte Ulrich Wagner in der AK M 45 mit 35.21 min.  Siegfried Reichert gewann beim 23. GKN-Rundenlauf über 7,8 km die AK M 60 mit 30.48 min. und durfte beim Mosbacher Stadtlauf bei einem Rundkurs über 5 x 2 km durch die Mosbacher Altstadt mit 39.53 ein weiteres Mal triumphieren.

Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt
von Friederike Schrape

TSV Talheim: 40 Finisher beim Trollinger Marathon 2008

Morgens gegen 8.00 Uhr noch strömender Regen, doch 2,5 Stunden später sticht der Planet unerbittlich. Doch was erwarten wir anderes vom Trollinger Marathon ? Die Marathonis werden die ersten 90 Minuten noch von der Sonne verschon; wer sich für die halbe Strecke entschieden hat, muss gleich mit „Mary“ umgehen. Das heißt für alle Starter, sich seine Kräfte gut einteilen und auf Körpersignale achten. Gut, dass bei der Organisation alles reibungslos klappt. Es gibt ab km 5 (Sontheim Hofwiesen) alle 2,5 km eine Versorgungsstation und Duschen sowie Wasserbottiche für die Schwämme sorgen für weitere Abkühlung. Das Rennen an sich erlebt dann jeder anders: die motivierenden Zuschauer, besonders in den Ortskernen, doch erfreulicherweise auch zwischen den Ortschaften. Musik ! Wer wurde schon mal vom Alphorn auf den Haigern gerufen und dort von Siggi Reichert empfangen ? Manch einer hat private Versorgungsstationen - wie wäre es mit einer Cola bei km 35 ? Oder auch das Ringen mit sich selbst; manche km erscheinen einem unendlich lang. Was ein Triumpf, wenn in Böckingen die Brücke erklommen ist - Endspurt ins Stadion und die Finishermedaille vom Käthchen oder OB Himmelsbach. 40 Mitglieder des TSV Talheim starteten für ihren Verein und bestätigen, dass es besonders für alle Halbmarathonis ein tolles Gefühl ist, nach dem anstrengenden Haigern, die Fleiner Straße „hinuntergetragen“ zu werden! Finisher Marathon:
Andy Hofmann, Christian Jödecke, Bernd Köllreuter, Ulrich Selmikat.
Finisher Halbmarathon:
Susanne Alber, Anja Braun, Eva Braun, Klaus Dietrich, Ulrich Duschek, Gudrun Elewa, Daniela Faller, Johann Femmig, Thomas Fischer, Anita Gantner, Hartmut Harmel, Leonard Heinrichsmeier, Sylvia Hofmann-Meile, Thomas Häcker, Alexander Kegel, Gabi Kern, Herbert Kern, Jochen Kudicke, Ulrich Müller, Manfred Pechmann, Rainer Pudlo, Ulrich Reimann, Hans-Peter Schmitt, Alena Schrape, Friederike Schrape, Andreas Schöllmann, Axel Schönherr, Winfried Seiz, Markus Sickenberger, Ursel Sickenberger, Wagi Waglöhner, Ulrich Wagner, Peter Walter, Harry Wurst, Heike Wurst, Heidrun Wörner
Wertung Meisterschaften Region Franken
Mannschaftswertung Halbmarathon Männer
Platz 1 TSV Talheim: Andreas Schöllmann, Thomas Häcker, Jochen Kudicke
Mannschaftswertung Halbmarathon Frauen
Platz 2 TSV Talheim: Friederike Schrape, Susanne Alber, Heidrun Wörner
Platz 3 TSV Talheim: Dani Faller, Anita Gantner, Gabi Kern
Einzelwertungen
Platz 1
JgB w Alena Schrape
Ak55 w Gudrun Elewa
Ak30 m Thomas Häcker
Ak50 m Peter Walter
Ak65 m Manfred Pechmann
Platz 2
Ak40 w Friederike Schrape
Ak45 w Susanne Alber
Platz 3
Ak20 w Daniela Faller
Ak50 w Ursel Sickenberger
Ak35 m Jochen Kudicke
Ak45 m Harry Wurst

Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt
von Friederike Schrape

Marathon und Halbmarathon in Wien am Sonntag, 27. April 2008

Der Wecker klingelte um kurz vor 6 Uhr und Jürgen auch. Jürgen hat am Vortag die Küchenhilfe "bestochen", damit wir das Frühstück eine halbe Stunde früher bekommen können (um 6.30 Uhr), um dann festzustellen, dass auch noch andere Läufer in der Pension wohnten und mit uns frühstückten. Die Sammelstelle war die Rezeption, um 8 Uhr. Wir - Jürgen, Eva, Siegmar, Carmen, Walter, Irmgard, Annika mit Freund und ich - fuhren mit der U-Bahn in die Wagramer Straße. Die Bahn war eigentlich schon gut besetzt, als wir einstiegen. Trotzdem drängten sich an jeder Haltestelle noch einige Läufer in die Wagen, ein Umfallen war unmöglich, obwohl wir ziemlich alle der Ohnmacht nahe waren. Es war uns nicht mehr kalt und Jürgen und Eva konnten ihren Dolce & Gabana-Frack getrost für den Pöbel fallen lassen. Schweißgebadet verließen wir die U-Bahn und verbrachten die Zeit bis zum Start mit Anstehen vor den Tixi-Häuschen, Gepäckabgabe und langsamen Schlendern zu den Startblöcken. Der Startbereich des Vienna City Marathons und des Anker Halbmarathons befand sich auf der Wagramer Straße, direkt bei der Reichsbrücke, einer der größten Donaubrücken Wiens. Mit dem Startschuss um 9.00 Uhr war dann auch klar, dass dies ein heißer Tag werden wird. Der Start verlief schleppend ... über die Reichsbrücke .... aber es war gigantisch anzusehen, wie sich die Menschenmasse vor uns bewegte. Der Lauf wurde ab km 5 immer anstrengender, die Temperaturen stiegen auf 23 Grad. Unter diesen Umständen konnten wir natürlich nicht unsere Bestzeit erreichen *lach*. Außerdem war es auf der gesamten Strecke ungewohnter weise sehr „eng“. Wir waren insgesamt 30.000 Läufer (davon 2700 aus Deutschland) und das Anrempeln (anrempeln = mit Vorsatz einen Stoß (Schupps) geben ;-) ) und Überholen war sehr kraftraubend, manchmal ärgerlich wegen der Rücksichtslosigkeit der männlichen Läufer. Doch die Strecke war sehr schön, imposante Bauten am Straßenrand, der Charme und das einmalige Ambiente der Stadt war überall zu spüren, da sie den Lifestyle der modernen Welt mit dem Geist der Vergangenheit verbindet. Unmittelbar vor dem Heldenplatz trennten sich die Wege der Läufer. Der Halbmarathon bog rechts ab auf den Heldenplatz. Schon durch die Bogen des Heldentores wird das Zielbanner sichtbar ... wir liefen über den „Rasen“ durch das Ziel und wurden von den Zuschauern die letzten Meter angefeuert und nach Zieleinlauf mit Medaillen behangen. Jeder Läufer bekam noch einen Beutel für den "kleinen Hunger" und nachdem wir uns an dem ausgemachten Treffpunkt versammelt waren, schlenderten wir über den herrlichen Park ins Hotel unter die erfrischende Dusche. Danach gestaltete Jeder seinen Nachmittag nach Belieben, z.B. mit einen Stadtrundgang oder mit der Rückkehr an den "Ort des Geschehens", um bei den Aufräumarbeiten zuzusehen.


Bericht 
von Gudrun Elewa

Marató Barcelona

Ganz schön gewagt sich für den 2. März einen Marathon vorzunehmen ? Klappt das mit dem 10-wöchigen Wintertraining ? Fünf Mitglieder vom Lauftreff Talheim haben es gewagt. Um im Vorfeld auch die Stadt kennen zu lernen, reisten wir bereits donnerstags via Flieger an. Das Hotel günstig in Altstadtnähe gelegen, ermöglichte es uns nachmittags einen Bummel über die Ramblas. Barcelona, eine Stadt, die pulsiert: Straßenkünstler, Marktbuden, Einheimische und Touristen. Freitag morgens inspizierten wir die Marathonmesse, holten die Startunterlagen und schauten uns den Start-/Zielbereich an. Der Brunnenputzer war im Einsatz - Vorahnungen… Modernisme - der Jugendstil in Spanien lockte uns am Nachmittag mit der Sagrada Familia, der unvollendeten Kathedrale und einigen Gaudi-Gebäuden, die mit ihren ungewöhnlichen Fassaden und architektonischen Details auch nach 100 Jahren noch begeistern. Beim Frühstückslauf am Tag vor dem Marathon durften wir die letzten 4 km der Marathon-Olympiastrecke von 1992 kennen lernen; mit über 100 Höhenmetern ganz schön anspruchsvoll. Wir pusteten ganz heftig beim Einlauf ins Olympiastadion und waren ja vorab keine 38 km gelaufen. Nachmittags ließen wir’s gemütlich angehen an der Uferpromenade, im Café und am Strand. So oft hat man am 1. März nicht die Möglichkeit, sich ein Sonnenbad zu gönnen !

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Sonntag - der große Tag - kein Wölkchen am Himmel. Kurze Laufhosen, ärmellos, die richtige Bekleidung war schell gewählt. Grandiose Stimmung herrschte unter den 8400 Startern auf der Placa Espanya, Freddie Mercuries „Barcelona“ tönte aus den Lautsprechern und der riesige Brunnen spie Fontainen in die Luft. Das Rennen konnte beginnen. Es zahlte sich aus, dass wir die Stadt schon erkundet hatten - so fiel die Orientierung leichter als nur durch die üblichen km-Angaben. Die Streckenversorgung war optimal; Wasser, isotonische Getränke, Bananen, Orangen… Die noch tief stehende Sonne ließ die Hochhäuser Schatten spenden und uns fast bis km 30 gemeinsam laufen. Im letzten Viertel des Marathons, das teilweise direkt am Meer entlang führte, schauten jeder nach seinen noch zu Verfügung stehenden Reserven. Bei km 39 noch ein Becher Cola von der privaten Versorgungsstation Reiner. Im Zielbereich traf man sich wieder mit Endzeiten zwischen 3.40.39 und 3.44.24, davon zwei persönliche Bestzeiten - nur Susanne hatte Pech, um km 30 musste sie mit Knieproblemen aussteigen. „Barcelona“ ertönte es erneut aus den Lautsprechern - Feierlaune unter allen Finishern. Ja, das mit dem 10-wöchigen Wintertraining hat gut geklappt.

Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt
von Friederike Schrape

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Seit 25 Jahren: Talheimer LäuferInnen laufend unterwegs

Eine erfolgreiche Laufsaison des Talheimer Lauftreffs haben wieder viele mit dem Bietigheimer Silvesterlauf abgeschlossen - einem gelungenen Saisonabschluss - nun darf sich 2007 verabschieden. Was brachte das Jahr ? Der Talheimer Lauftreff erfreut sich bleibender Beliebtheit. Wir haben über 100 Abteilungsmitglieder; an so manchen Sonntagen treffen sich über 50 Laufbegeisterte am Parkplatz beim Hohrainer Hof, um mit Gleichgesinnten einige Kilometer zu joggen. Coach Siegfried Reichert nimmt sich immer Zeit, Neueinsteiger zu begleiten und den entsprechenden Tempogruppen zuzuführen. Nebenher ist er der erfolgreichste Talheimer Läufer. Neben vielen Alterklassensiegen bei 10-km-Wettkämpfen wurde er in 2007 Württembergischer Waldlaufmeister und 1. in seiner Altersklasse beim Jungfrau-Marathon. Dass es nach vielen Runden auch ab und zu Laune macht, seine Fitness mit anderen zu messen, beweist die Teilnahme an vielen regionalen Läufen wie in Pfaffenhofen, Brackenheim, Nordheim oder dem Schnellen 10er in Heilbronn. Fast 70 Talheimer trafen sich erst kürzlich beim Ilsfelder Nikolauslauf. Damit waren wir die größte angetretene Lauftruppe.
Etwas mehr Training erfordert die Teilnahme an einem Marathon. Umso schöner ist es, das Ziel zu erreichen, wie in Hamburg, Paris, beim ebm-Marathon in Niedernhall oder beim Bottwartal-Marathon. Viele ließen sich auch die Teilnahme am Trollinger-Marathon nicht nehmen. Wer sich nicht fit genug fühlte oder wem’s zu heiß schien, war als Streckenposten sehr willkommen und erlebte das Rennen mal interessiert von der Zuschauerseite.
Am Gassenfescht-Sonntag organisierten wir den 5. Talheimer Schossberglauf mit jeweils ca. 150 TeilnehmerInnen beim Schüler- und beim Hauptlauf sehr erfolgreich war und zur sportlichen Bereicherung des Gassenfeschts beitrug. Anfang Oktober durften wir unser 25-jähriges Jubiläum feiern und im Rückblick feststellen, dass sich aus einer kleinen Gruppe von Laufbegeisterten - damals noch in der Turnabteilung eingegliedert - eine attraktive eigenständige Abteilung entwickelt hat, die noch wesentlich mehr zu bieten hat als das pure Laufvergnügen: Skiausfahrten, alpine Wanderungen, Treffpunkte auf dem Weindorf oder dem Weihnachtsmarkt,…bieten auch den Partner und Kindern die Möglichkeit, dabei zu sein. Ein gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr wünscht allen Talheimer MitbürgerInnen die Abteilung Leichtathletik/Lauftreff des TSV Talheim.

Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt
von Friederike Schrape

11.11.2007 – Württembergische Waldlaufmeisterschaften

Die Teilnehmer der württembergischen Waldlaufmeisterschaften hätten am letzen Sonntag auf dem Haigern vielleicht lieber den Beginn der fünften Jahreszeit gefeiert als bei Regen, Wind und Sturm durch den Haigernwald zu rennen – teilweise war die Strecke sogar überflutet.
Nach knapp 6,5 km (6 Runden à 1075 m) durfte sich Siegfried Reichert über den Titelgewinn in seiner Altersklasse freuen. Ulrich Wagner, Joachim Schestag und Hans-Peter Stiegler erreichten den 5. Platz in der Mannschaftswertung. Herzlichen Glückwunsch !!!


Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt
von Friederike Schrape

11.11.2007 – Württembergische Waldlaufmeisterschaften

Die Teilnehmer der württembergischen Waldlaufmeisterschaften hätten am letzen Sonntag auf dem Haigern vielleicht lieber den Beginn der fünften Jahreszeit gefeiert als bei Regen, Wind und Sturm durch den Haigernwald zu rennen – teilweise war die Strecke sogar überflutet.
Nach knapp 6,5 km (6 Runden à 1075 m) durfte sich Siegfried Reichert über den Titelgewinn in seiner Altersklasse freuen. Ulrich Wagner, Joachim Schestag und Hans-Peter Stiegler erreichten den 5. Platz in der Mannschaftswertung. Herzlichen Glückwunsch !!!


Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt
von Friederike Schrape

25 Jahre Lauftreff Talheim

Wenn das kein Grund zum Feiern ist. Vor 25 Jahren tummelten sich die ersten Talheimer Laufbegeisterten in Wäldern und Weinbergen. Und kaum zu glauben: Siggi Reichert, Mitbegründer der ersten Stunden ist seit dieser Zeit Trainer und Motivator der Truppe. Über 80 aktive und weniger aktive LäuferInnen trafen sich in der Hazienda, im Sportheim in Schozach, um dies gebührend zu feiern. Dem Sektempfang folgte eine kurze Ansprache von Abteilungsleiter Dieter Wimmer mit Ehrungen für die Gründungsmitglieder Siegfried Reichert und Hermann Marquardt und die Abteilungsleitung. Ein kalt-warmes italienisches Buffet, abgerundet mit Salat, Kuchen und Desserts sorgte für eine gute Grundlage für diesen langen Abend.
Hartmut Harmel sorgte mit seiner Diashow für viele überraschte Zwischenrufe – wie schnell doch die Zeit vergeht! Andrea Arlt forderte mit ihrem Länderquiz das Allgemeinwissen der Runde; die gute Musikauswahl des DJs ließ die Spannung dann wieder in Ausgelassenheit münden. Und nach Siggis ultimativer T-Shirt-Tombola waren fast alle für die nächsten Jahrzehnte ausgerüstet. Weit nach Mitternacht machten sich die letzen auf den Heimweg von der Hazienda – guten Gewissens, denn das das Vorbereitungsteam (Heidrun Wörner, Heidi Röck und Uli Duschek) hatten bis zum Abbau alles gelungen geplant.


Bericht für das Talheimer Mitteilungsblatt
von Friederike Schrape